Mittwoch, 26. April 2017

6 Köpfe - 12 Blöcke: Dresden Plate Block

Da ich mich bisher noch nicht für meine Version des März-Blocks entscheiden konnte, habe ich mich direkt an den April-Blocks gemacht. Hier hatte ich mich sofort für eine Stoffaufteilung entscheiden könne.



Jedoch hat mich das Applizieren von Hand an meine Grenzen gebracht. Nicht die Grenzen meiner Nähfertigkeiten, sondern meiner Sehkraft. Abends bei etwas schummerigem Licht ging gar nix mehr: alles verschwommen. Ich fürchte, die Altersweitsichtigkeit hat mich nun auch fest in ihrem Krallen. Vor 20 einigen Jahren habe ich noch ganze Blöcke ohne Probleme von Hand genäht. 



Beim Betrachten dieses Photos ist mir erst aufgefallen, wie sehr der gelbe Stoff heraussticht. Eigentlich wollte ich immer eine helle Fläche als wiederholendes Element in allen Blöcken verwenden (neben entweder grünem oder braunem Hintergrund). Jetzt überlege ich aber, ob ich nicht den gelben Stoff als weiteren "roten Faden" aufnehmen soll. Mal sehen, wie sich die Mai-Vorlage gestaltet. 


Block: Dresden Platte nach dem Tutorial von Quiltmanufaktur
Stoffe: von Little Darling, gekauft beim lokalen Stoffdealer
 
Liebe Grüße, Birgit

Gezeigt auf Creadienstag, 6 Köpfe - 12 Blöcke, und MeMadeMittwoch.


Donnerstag, 13. April 2017

Badeteppich-to-go

Von manchen Dingen weiß man gar nicht, dass man sie braucht - bis man sie irgendwo sieht. So erging es mir mit diesem Badeteppich nach einem Ebook von Nähmanufaktur.
Braucht man wirklich noch ein Extrateil in der Schwimmbadtasche - nur um darauf zu stehen und zum Schluss den nassen Badeanzug darin zu verpacken? Eigentlich nein. Aber die Aussicht auf eine trockene Unterlage statt eines feuchten Handtuchs nach dem Schwimmen hat mich einfach angefixt. Vielleicht gehe ich dann doch öfter schwimmen. Meist schreckt mich das Umziehen nach dem Schwimmen ab. Man ist aufgewärmt, noch feucht, alle Handtücher sind nass. Und so soll man in die normalen Klamotten steigen. Neee, nicht wirklich mein Ding.




Der Teppich ist schnell genäht. Frottee hatte ich noch vorrätig. Ein altes Handtuch hätte sicher auch zerschnitten - ähh sorry geupcycelt - werden können. Den beschichteten Jersey von Lillestoff wollte ich auch schon längst mal ausprobiert haben. Dafür ist so ein kleines Projekt prima geeignet.

Der Praxistest steht noch aus. Ich bin mal gespannt, ob sich meine Erwartungen erfüllen.







Hier noch mal in Kurzform: 
Schnitt: Ebook Badeteppich von Nähmanufaktur 
Stoffe:  beschichteter Raindrops-Jersey von Lillestoff, Frottee und Schrägband aus dem Vorrat, Kordel und Webband von Alles-für-Selbermacher

Herzliche Grüße, Birgit


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Dienstag, 7. März 2017

Pinguin reloaded

Sohnemann liebt Pinguine. V.a. den kleinen süßem Baby-Pingiun auf diesem wunderschönen Digitaldruck-Jersey. Sein Langarmshirt wird deshalb immer "fasch rum" angezogen, damit der kleine, knuffige Kerl vorne ist. Dass der Stoff unter dem Hals knubbelt, stört ihn dabei überhaupt nicht.
Da dieses Shirt so langsam zu klein ist, habe ich aus dem zum Glück reichlich gekauften Jersey ein neues Shirt genäht - und ich konnte gleich vorne und hinten Baby-Pingu platzieren. Natürlich kurzärmelig für den bald startenden Frühling. Welch ein Glück - am Wochenende war es dann gleich so warm (zumindest für ihn), dass er das Shirt sofort angezogen hat. Und ich konnte sogar ein paar Bilder erhaschen. Yeah!





Genäht habe ich eine Bethioua von EllePuls. Allerdings habe ich fast alle Nähte mit der Coverlock geschlossen - nach einem Tutorial von Joma-Style. Das Ergebnis sieht klasse aus und entschädigt für die viele Extraarbeit. Mit Bauschgarn im Untergreifer bleiben die Nähte hoffentlich lange intakt, auch wenn beim An- und Ausziehen nicht gerade materialschonend vorgegangen wird. 



Nach dem ersten Waschen sollten sich die offenen Kanten schön einrollen. Hoffe ich mal. 


Hier noch mal in Kurzform: 
- Schnittmuster: Shirt Bethioua von Elle Puls in Gr. 158
- Material: Digitaldruck-Jersey Pinguine von Waldstürmer
- Tutorial zum Covern offener Kanten von Joma-Style

Liebe Grüße, Birgit

Dienstag, 28. Februar 2017

Finale: Wir machen klar Schiff


Als ich auf Maritas Blog dem Aufruf zum Frühjahrsputz im Stoffregal gesehen habe, war ich spontan begeistert und habe schon in Gedanken die vielen kleinen Stoffrestchen, die ich aus der intensiven Patchworkphase gesammelt habe, verarbeitet. Habe ich doch früher für's Applizieren auch kleinste Stückchen aufgehoben. Man könnte ja mal genau diesen einen Farbton brauchen.

Doch das Leben 1.0 hat mir dann so gar keine Zeit dafür gelassen. Krank waren wir eigentlich nicht, aber es fehlte einfach die Ruhe zum Zusammensuchen der Stoffe, so dass meine Pläne wieder in der Schublade gelandet sind. Schade, aber jetzt habe ich zumindest eine Ideensammlung, auf die ich (irgendwann... spätestens, wenn die Kinder aus dem Haus sind oder so...) zurückgreifen kann.

Marita und ihre beiden Mitstreiterinnen haben aber auch eine Wichtelparty organisiert. Jede Teilnehmerin darf eine andere Teilnehmerin mit einer aus Resten gestalteten Überraschung erfreuen.

Mir fielen dafür meine Reste vom Binding eines Quilts in die Hände. Die Steifen waren relativ lang, aber nur 8 cm breit. Binding eben!



Daraus könnte ich doch prima kleine Nähgewichte nähen. Und da der Blog meines Wichtelkinds Susanne von Nadelsuse noch recht jung ist, hoffe ich, dass sie auch noch nicht perfekt ausgestattet ist und sich darüber freuen wird.




Die Nähgewichte waren schnell genäht - zu schnell: ich hatte zum Schluss weit über 20 Rohlinge daliegen. Der limitierende Faktor war das Befüllen. Gar nicht so einfach, durch die kleine Wendeöffnung Reis einzufüllen und so fest zu stopfen, dass der Tetraeder gut gefüllt ist. Ich gebe zu, dass mir dies anfangs nicht so gut gelungen ist. Und nachdem ich 12 Gewichte gefüllt hatte, habe ich die Segel gestrichen.

Stattdessen habe ich am Tag vor Absenden des Päckchens aus einem anderen Stoffrest noch ein Aufbewahrungssäckchen für die Nähgewichte genäht. Ein Rest weißer Flockfolie hat noch perfekt für einen Statementspruch gereicht. Und statt einer Kordel habe ich die Reste eines blauen Jerseys für den Verschluss verwendet.



Also wirklich alles aus Stoffresten gemacht. Nur der Reis für die Füllung war neu! ;-)

Liebe Susanne, ich hoffe, dass ich Dir damit eine Freude machen konnte und Du Verwendung für die Nähgewichte hast. Ich liebe meine heiß und innig und weiß gar nicht mehr, wie ich früher ohne zugeschnitten habe!

Ich selbst wurde von Anne  von Traumfisch überrascht. Ein wunderschöner Möbius-Loop. Die Farben passen perfekt zu meiner petrolfarbenen-Übergangsjacke, die ich hoffentlich in den nächten Tagen aus dem Schrank holen kann.



Viele Dank, liebe Anne. Du hast meinen Geschmack getroffen. Und auf Deinem Blog habe ich schon Deine Überraschung bewundert. Du hast Recht, Topflappen braucht man einfach.


Herzliche Grüße, Birgit
 

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Dienstag, 14. Februar 2017

6 Köpfe -12 Blöcke: Churn Dash

Mein Februar-Block ist fertig. 





Auch hier habe ich in der Mitte den grauen Wolkenstoff platziert. Am Ende werde ich hier noch irgendetwas einfügen, bin aber noch komplett offen, was das sein wird.


Block: Churn Dash nach dem Tutorial von ellis&higgs
Stoffe:  von Little Darling, gekauft beim lokalen Stoffdealer
 
Liebe Grüße, Birgit

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Dienstag, 7. Februar 2017

Ballontunika mit Eulen und Füchsen

Zur Abwechlung eine ganz untypische Farbkombi im Hause Rosalilaglitzerblingblingeinhorn. Ich bin mal gespannt, wie die Tunika bei Tochterkind ankommt. Manchmal überrascht sie mich ja mit ungeahnten Vorlieben - von denen sie selbst noch gar nichts gewusst hat.




Hier noch mal in Kurzform:  
Schnitt: Ballontunika von Trash Monstarz
Stoffe: Jersey "Waldtiere" von Blaubeerstern, blaue Bündchenware

Herzliche Grüße, Birgit

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Donnerstag, 2. Februar 2017

Ich wage mich ans Kleid.

Kleider gab es in den letzten Jahren nicht in meinem Kleiderschrank. Zu unpraktisch mit zwei kleinen Kids. Und irgendwann fühlte ich mich auch gar nicht mehr wohl in Röcken und Kleidern. Dass ich keine Gr. 38 trage, hat sicher auch eine wesentliche Rolle gespielt. 



Aber inzwischen habe ich wieder mehr Energie, mich auch mal um mich zu kümmern. Nicht nur funktionieren, sondern auch mal ich sein, Frau sein. Die vielen farbenfrohen T-Shirts sind in den letzten beiden Jahren auch so langsam durch unbuntere ersetzt worden. Manchmal schon zu unbunt, denke ich, wenn ich mit grauer Jeans und grauem Shirt rumlaufe. Wahrscheinlich muss ich da erst noch das richtige Maß finden.


So ist dieses Kleid ein weiterer Schritt weg von Nur-Mama-Sein. Ich gebe zu, der Schnäppchen-Stoff von Stoff & Stil war nicht gerade mein Traumstöffchen, aber bei dem günstigen Sale-Preis habe ich zugeschlagen. Obwohl - das Material ist toll. Wunderschön fließend und das Muster wäre sicher noch figurschmeichelnder, wenn ich die Rautenzentren genau auf Taillenhöhe sitzen würden. Aber das wurde mir erst bei der Anprobe bewusst. Ich hatte es so zugeschnitten, dass die Spitzen auf Hüfthöhe liegen, in der Hoffnung, dass sie dort etwas wegmogeln. Naja, wieder was gelernt. 



Genäht habe ich übrigens wieder eine Else von schneidernmeistern. Diesmal in der Kleiderlänge und mit Kragen. Der Schnitt fällt wunderbar leger, ohne zu sackartig zu wirken. Auch im Schulter-, Hals- und Brustbereich passt alles. Nicht umsonst ist dies meine Else Nr. 3 (Nr. 1, Nr. 2). 



Lange habe ich hin und her überlegt, wie ich den doch recht unbunten Stoff einen Farbklecks gebe. Die rettende Idee fand sich dann in meiner Kordelkiste: ein recht breiter, langer Schnürsenkel, den ich eigentlicht für einen nie genähten Hoodie gekauft habe. Und je nach Lust und Laune kann ich ihn durch einen andersfarbigen austauschen. Perfekt.





Hier noch mal in Kurzform...
Schnitt: Else von schneidernmeistern
Stoffe: Jaquard-Strick von Stoff&Stil (ausverkauft), Ösen natürlich von Snaply, breiter Schnürsenkel aus dem Vorrat

 

Liebe Grüße, Birgit
  
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